Belege für den Steuerberater vorbereiten, ohne eine eigene Checkliste zu führen.
Die meisten Rückfragen der Kanzlei entstehen, weil vor der Übergabe niemand geprüft hat, ob wirklich alles vollständig ist. Glattgebucht führt diese Prüfung für jeden Monat automatisch durch und schlägt die Übergabe erst vor, wenn sie es ist.
Was „vollständig" konkret bedeutet
Jeder Bankumsatz hat einen zugeordneten Beleg.
Keine Dubletten im Abrechnungszeitraum.
Pflichtangaben ab 250 € (§ 14 UStG) sind vollständig.
Konto, Steuerschlüssel und Kostenstelle sind gesetzt.
Ungewöhnlich hohe Beträge je Händler wurden geprüft.
ABLAUF
Ein Score statt einer Vermutung.
Score berechnen
Jeder Monat bekommt einen Abschluss-Score in Prozent, mit einer Liste der konkret offenen Punkte.
Offene Punkte schließen
Fehlende Belege werden nachgefordert, unklare Kontierungen zur Freigabe vorgelegt — nichts wird stillschweigend gebucht.
Übergeben
Bei 100 % schlägt der Agent die Übergabe vor. Export und Monatsabschluss selbst laufen nie automatisch.
Bei 50 oder 200 Belegen im Monat lässt sich „ist alles da?" nicht mehr zuverlässig aus dem Gefühl beantworten. Eine Prüfung, die jeden Beleg einzeln gegen feste Kriterien hält, findet die eine fehlende Position, die sonst erst die Kanzlei findet — mit entsprechender Rückfrage und Zeitverzug.
Häufige Fragen
Kann ich vor 100 % trotzdem übergeben?
Ja, manuell ist das jederzeit möglich. Der Agent schlägt die Übergabe nur nicht von sich aus vor, solange offene Punkte bestehen.
Was, wenn meine Kanzlei andere Anforderungen hat?
Kontierungsregeln sind pro Mandant einstellbar und lernen aus Ihren Korrekturen — als sichtbare, löschbare Regel.
Funktioniert das für DATEV, BMD und Lexware gleich?
Ja. Die Prüfung der Vollständigkeit ist unabhängig vom Zielsystem; der Export in das jeweilige Format folgt danach.
Ersetzt das die Prüfung durch die Kanzlei?
Nein. Es reduziert die Zahl der Rückfragen, ersetzt aber keine steuerliche Prüfung oder Beratung.